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Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Sportmedizin

Prof. Dr. Vladimir Martinek

Prof. Dr. Vladimir Martinek ist Chefarzt des Gelenkzentrums in der Schön Klinik Harthausen in Bad Aibling und Konsiliararzt für Kniechirurgie in der ATOS Klinik München. Er studierte Humanmedizin und promovierte an der LMU München und komplettierte seine Facharztausbildung zum Orthopäden und Unfallchirurgen an der Klinik für Orthopädie und Sportorthopädie im Klinikum Rechts der Isar an der TU München. Seine Ausbildung fand unter anderem in der Schweiz, in Südafrika und in den USA in San Francisco, Boston und Pittsburgh statt. Er habilitierte zum Thema „Experimentelle Gentherapie am Kniegelenk“ und erhielt 2014 seine Professur an der Universität Rostock. Seit 2006 arbeitet er in seiner eigenen großen Gemeinschaftspraxis in Bad Aibling wo er sich auf Sportmedizin und Gelenkchirurgie spezialisiert und etwa 800 Operationen im Jahr durchführt.

 

Zu seinem Therapiespektrum gehören Sportverletzungen und Gelenkschäden am Knie-, Schulter- und Hüftgelenk, mit dem gesamten operativen Bereich von der Arthroskopie bis zur Endoprothese. Seit der Einführung der Focus-Liste wird er unter den führenden deutschen Kniespezialisten geführt.

Spezialgebiete:

  • Kreuzbandruptur
  • Meniskusriss
  • Knorpelschaden
  • Sehnenriss
  • Kniescheibenerkrankungen
  • Impingement
  • Luxation
  • Gelenkfehlstellung
  • Arthrose

 

Lieber ROBINSON Gast,

Fitness- und Krafttraining sind glücklicherweise wenig verletzungsanfällige Sportarten. Dennoch kann es gelegentlich, schnell oder auch schleichend, dazu kommen, dass ein Problem am Bewegungsapparat auftaucht. In diesem Fall einen schnellen Termin bei einem guten Sportarzt oder Orthopäden zu bekommen, kann ziemlich schwierig sein.

Wir haben jetzt eine Lösung für Dich: Prof. Dr. Vladimir Martinek, eines unserer Mitglieder, ein sehr bekannter Sportmediziner und Orthopäde, hat angeboten, für alle ROBINSON WellFit-Mitglieder eine VIP-Sprechstunde einzurichten.

In seiner Praxis Orthopädie Harthausen in Bad Aibling bekommst Du innerhalb von 3 Tagen einen Termin. Du brauchst einfach nur anzurufen und Dich als ROBINSON WellFit Mitglied zu erkennen geben.

Tel.: 08061-901012, oder per E-Mail an vmartinek@schoen-kliniken.de

Dein Team vom ROBINSON WellFit Rosenheim

Ärztebericht

Prof. Dr. Vladimir Martinek

Eigenbluttherapie

Was war da mit Manuel Neuer los? So lange verletzt und fast schon weg vom Fenster im Hinblick auf die Fußball-WM, und dann kam doch die Erlösung: die Eigenbluttherapie hat ihn gerettet und damit auch unsere Hoffnungen auf die Titelverteidigung. Was ist diese Eigenbluttherapie, sind wir jetzt als Menschheit vom Aussterben gerettet? Mein Orthopäde ist wieder voll im Bilde und klärt mich auf. Die Bezeichnung Eigenbluttherapie ist eigentlich falsch und ist genau genommen eine Plasmatherapie oder noch genauer eine Behandlung mit aus dem eigenen Blut gewonnenen Blutplättchen, den so genannten Thrombozyten. Diese Art von Therapie ist schon seit Jahrzehnten bekannt und wird zum Beispiel auch PRP (Platelett Rich Plasma) oder ACP (Autologous conditioned plasma) bezeichnet. Angefangen hat es mit der Erkenntnis, dass Blutgerinnsel (Thrombus) eine besondere Eigenschaft hat, die Heilung zu Verbessern oder zu Beschleunigen. Der Hauptbestandteil des Thrombus sind neben dem Fibrin die Thrombozyten. Und wie wir heute wissen, sind diese Blutzellen nicht nur für die Blutstillung zuständig, sondern enthalten mehrere hundert bioaktive Substanzen und Wachstumsfaktoren, welche entscheidende Schlüsselprozesse zur Regeneration des Gewebes steuern: Zellteilung, -anziehung, -bewegung, -differenzierung oder Synthese von extrazellulärer Matrix. Also theoretisch alles wunderbare Mittel, um Heilung zu unterstützen. Die Industrie hat schon reagiert und ein Behandlungskonzept entwickelt. Beim ACP z.B. werden 15 ml Blut in einer Doppelkammerspritze abgenommen und in einer Spezialzentrifuge das Plasma mit Thrombozyten von den roten und weißen Blutkörperchen getrennt. Die Konzentration der Thrombozyten wird dabei auf etwa das 4fache erhöht. Das Plasma wird anschließend ins Gelenk oder ins Geweben (Sehne, Band, Muskel) gespritzt. Das Ganze wird mit 1wöchigem Abstand 3mal wiederholt.
Bleibt nur die Frage, ob die gut klingende Theorie auch in der Praxis funktioniert. Diese Frage kann beantwortet werden, dazu müssen aber Studien her, und zwar mit dem Evidenzlevel 1. Und die gibt es inzwischen randomisiert, prospektiv, kontrolliert und zum Teil doppelblind, sagt mein Orthopäde. Irgendwie ist er ein Streber, aber auch solche muss es auf dieser Welt geben, damit es voran geht. Und was sagen die Studien? Ja, PRP/ACP wirken. Bei nicht ganz vorangeschrittenen Arthrosen (Grad 1 bis 2) z.B. führt die Injektion eines Thrombozyten-Konzentrats zur signifikanten Verbesserung der Symptome und das auch im Vergleich mit der Hyaluronsäure. Nicht für ewig zwar, aber zumindest ca. für ein Jahr. Eine gute Nachricht, auch wenn das Ganze nicht ganz billig ist. Die Chancen auf eine Besserung sind jedenfalls gut und es schadet nicht.

Wer fragen hat, kann mich unter www.sportdoktor.de anschreiben.

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